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Physiotherapie

Ob akute Schmerzen, OP-Nachbehandlung, neurologische und orthopädische Erkrankungen – wir begleiten Sie professionell und stellen uns individuell auf Ihre Beschwerden ein. 

MANUELLE THERAPIE
Die Manuelle Medizin beschäftigt sich hauptsächlich mit Funktionsstörungen an Gelenken der Wirbelsäule, Beine und Arme. Um die Störungen aufzufinden und zu behandeln, nimmt sie sich alle manuellen diagnostischen und therapeutischen Techniken an Wirbelsäule, Beinen und Armen zu Hilfe.

Ein sehr wichtiger Teil in der Manuellen Therapie ist die Diagnostik und die daraus resultierende Therapieplanung. Darin wird untersucht, ob die gestörte Struktur eine normale Funktion, einen natürlichen Verschleiß oder schon eine Zerstörung aufzeigt. In vielen Fällen jedoch handelt es sich meistens um eine Funktionsstörung mit Verlust der Beweglichkeit eines Gelenkes!

Die Aufgabe der Manuellen Therapie ist es die Wiederherstellung dieser eingeschränkten Beweglichkeit zu erreichen und zu stabilisieren!
Die Behandlungstechniken der Manuellen Therapie setzen sich zusammen aus:

  • Weichteiltechniken
  • Mobilisation
  • Manipulation
  • Muskuläre Techniken
  • Stabilisierende Techniken

Darüber hinaus wird dem Patient individuell ein Eigenprogramm gezeigt, wie er sich sich selbst mobilisieren und stabilisieren kann, um wieder auftretende Funktionsstörungen zu vermeiden.

Bobath-Therapie
Die Behandlung und Wiedereingliederung erwachsener Menschen mit Hirnschäden, die durch Krankheit oder Unfall entstanden sind, gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Rehabilitationsmedizin.

Halbseitengelähmte infolge von Hirngefäßerkrankungen (z.B. Schlaganfall) machen bereits mehr als 25 % der Schwerbehinderten aus.

Die Bobath Therapie, benannt nach ihren Begründern Berta und Karel Bobath, befasst sich mit der Behandlung von Funktionsstörungen, die als Folge von o.g. Hirnschäden entstehen.

Nach Bobath ist das Zentralnervensystem kein Organ der Aktion, sondern ein Organ der Re – Aktion, welches auf Reize von außerhalb und innerhalb des Körpers reagiert.

Das Zentralnervensystem ist ein Organ der Wahrnehmung, das nach unzähligem Verschalten und Programmieren schließlich die Systeme unseres Körpers koordiniert. So ist es auch für die Programmierung und Koordination unserer Bewegungsabläufe verantwortlich.

Das Hauptgewicht des Behandlungskonzeptes liegt einerseits in der Erkennung der Bewegungsstörung und andererseits im beobachtenden Training der Wahrnehmungsleistungen.

Zunächst nicht mehr abrufbare, aber noch teilweise erhaltene Funktionen gilt es zu finden und mit Bewegungsabläufen aus der Realität des früheren Alltags des Patienten zu kombinieren.

Anfänglich muss der Patient oft gestützt und geführt werden.

Die Übungssituation muss aus der Wirklichkeit des Patienten bezogen werden und sich an den Problemen, die sich dem Patienten in seinem täglichen Leben stellen, orientieren. Der Patient spürt und erkennt durch ständige Wiederholung immer besser und ist in der Lage, Fortschritte in Richtung Selbstständigkeit zu machen.

Skoliosebehandlung nach Schroth

Was ist eine Behandlung nach Schroth?

Es handelt sich um eine dreidimensionale Behandlung der Wirbelsäule bei Skoliosen. (=seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper in sich und gegeneinander)

Behandlungsprinzip

  • Befunden vorhandener Krümmungen, wobei das Vorliegen eines Röntgenbildes sehr hilfreich ist
  • Schulung der Körperwahrnehmung
  • Einsatz von Lagerungsmaterial zur Korrektur der Skoliose in Seit-, Rücken- und Bauchlage
  • Drehwinkelatmung (Korrektur der Drehung und der Rippenform über Atemlenkung)
  • Verschiedene Ausgangsstellungen

Zielgruppe

  • Kinder ab 10 Jahre mit idiopathischer (Ursache unbekannt) Skoliose
  • Jugendliche und Erwachsene mit obiger Diagnose

Behandlungsziele

  • Hauptziel: Progression (Voranschreiten) der Skoliose verhindern, insbes. vor Abschluß der Skelettreife eventuell mit zusätzlicher Korsettversorgung
  • Skoliotische Fehlhaltung (=haltungsbedingte Verstärkung der strukturellen Skoliose)korrigieren
  • Gefühl für korrigierte Haltung entwickeln und diese immer länger im Alltag beibehalten können
  • Kraftausdauer der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur trainieren
  • Schmerzen lindern, die durch asymmetrische Belastung der Wirbelsäulenstrukturen und asymmetrischen Muskelzug entstehen.

Um einen langfristigen Behandlungserfolg gewährleisten zu können, muss der/die Betroffene die erlernte, korrigierte Haltung immer mehr in den Alltag integrieren.

Als tatkräftige Unterstützung bieten wir ab November 2009 zusätzlich zur Einzeltherapie ein medizinisches Gerätetraining in der Kleingruppe an. In der korrigierten Haltung werden Muskelkraft, -ausdauer, und Koordination verbessert. Und natürlich Spaß und Freude am Training vermittelt.

Trigger-Punkt-Behandlung
In den letzten Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, dass viele Schmerzen nicht alleine aufgrund abgenutzter Gelenke oder eingeklemmter Nerven entstehen, sondern in der Muskulatur. Das heißt, dass Schmerzen durch erkrankte Muskulatur ausgelöst werden und oft Ursache zu hoher Belastung sind.

Derartige Muskelschmerzen gibt es am ganzen Körper, und viele Rücken-, Schulter-, und Kopfschmerzen oder auch Tennisellbogen werden durch erkrankte Muskulatur verursacht.Ebenso entstehen Leistenschmerzen bei Fußballern, chronische Zerrungen von Sportlern, sowie Knie- und Achillessehnenschmerzen der Läufer durch überlastete Muskeln.

Warum die muskulären Ursachen so lange unerkannt geblieben sind liegt daran, dass der Ort des Schmerzes in den meisten Fällen nicht gleichzeitig der Ort ist, an dem der Schmerz entsteht.

Was versteht man nun also unter einem Triggerpunkt?
Ein Triggerpunkt ist eine „empfindliche Stelle in einem verspannten Muskelstrang“. Überleitungsstellen zwischen Nerven und Muskeln erkranken durch Stress, wodurch einzelne Muskelfasern verhärten und zugleich verkürzen. Diese verhärteten Stränge komprimieren die Gefäße, was widerrum zu einer Verringerung der Blutzirkulation und einer verminderten Sauerstoffversorgung führt. Dadurch entstehen lokale Schmerzen, die entweder dauerhaft sind oder nur bei Bewegung oder Dehnung des Muskels auftreten.

Der Grund dafür, dass der Schmerz oft an anderen Körperstellen wahrgenommen wird, liegt darin, dass durch die ständigen Reize gewisse Schmerzübertragungssubstanzen freigesetzt werden, wodurch andere Schmerzbahnen aktiviert werden.

Die Triggerpunkte werden mit speziellen Handgriffen oder Nadeln therapiert, welche die Blutzirkulation an der Stelle verbessern und somit den Schmerz beeinflussen. Häufig ist die behandelte Stelle auch noch Tage nach einer Behandlung spürbar. Die Therapie hat sich besonders im Bereich der chronischen Erkrankungen bewährt.

 

Physikalische Therapie (Elektro-, Kälte-, Wärmetherapie)

Elektrotherapie

Therapie von Krankheitssymptomen durch gezielte Behandlung mit speziellen Stromformen. Stromformen
  • Niederfrequenz (z.B. TENS)
  • Mittelfrequenz (z.B. Interferenz)
  • Ultraschall
Wirkungsweise
  • Schmerzlinderung
  • Durchblutungsförderung
  • Entspannung der Muskulatur
  • Stoffwechselsteigerung
  • Muskelkräftigung
  • Gesteigerte Abtransport von Ödemen und Gelenkergüßen
Anwendungen
  • akute und chronische Schmerzzustände am Bewegungsapparat
  • Durchblutungsstörungen
  • Zustand nach OP oder Trauma
  • Ödeme, Hämatome
  • Neuralgien (z.B. Ischiassyndrom, Lumbalgie, Ischialgie)
  • Muskelverspannungen
  • Erkrankungen des rheumatischen Fermenkreises
  • Narbenbehandlung
  • Degenerative Vorgänge (z.B. Arthrose, Teudopathieen)
Kontraindikationen
  • Metallimplantate im Behandlungsgebiet
  • Tumore
  • frische Verletzungen

Kältetherapie

Kältetherapie Verabreichung in Form von:
  • Eislolly (Kurzzeiteis)
  • Eispackung (Langzeiteis)
Wirkungen
  • Nach anfänglichem Zusammenziehen der Blutgefäße (Vasokonstriktion) reaktive vermehrte
  • Durchblutung durch Weitstellen der Blutgefäße (Vasodilatation)
  • Schmerzlinderung
  • Bei Kurzzeiteis: reaktive Steigerung der Muskelaktivität; Spannungserhöhung im Muskel
  • Bei Langzeiteis: Herabsetzen einer erhöhten Muskelspannung; Entspannung
Anwendungsgebiete
  • Nach Verletzungen / Unfällen oder Operationen, um vermehrte Einblutungen ins Gewebe zu reduzieren
  • Blutergüsse und Schwellungen (schnellerer Abtransport)
  • Kurzzeiteis: Schlaffe Lähmungen, um Muskelaktivität anzuregen
  • Entzündliche und aktivierte degenerative Gelenkerkrankungen zur Schmerzlinderung und Resorption von Schwellungen
  • Nach Verletzungen / Operationen zur Schmerzlinderung und Resorption von Schwellungen Sehnen- und Muskelansatzreizungen (schnellere Heilung durch bessere Durchblutung)

Wärmetherapie

Wärmetherapie Verabreichung in Form von:
  • Heißer Rolle
  • Wärmepackung
  • Fango
Wirkungen
  • Steigerung der Durchblutung
  • Entspannung der Muskulatur
  • Entspannung allgemein
  • Schmerzlinderung
Anwendungsgebiete
  • Muskelverhärtungen (Myogelosen)
  • Muskelschmerzen
  • Degenerativ-rheumatische Veränderungen der Wirbelsäule und Gelenke
  • Rückenschmerzen (Lumbalgie, Lumbago)
  • Heiße Rolle: Blutergüsse + Schwellungen, wen der Blutungsprozess abgeschlossen ist
  • Migräne
 

Kiefergelenksbehandlung (CMD)
Aufgrund einer Fehlbelastung im Bereich des Kiefergelenkes kann es beim Patienten zu vielschichtigen Beschwerden des Kiefergelenkes selbst und des gesamten Körpers kommen.

Durch eine ausführliche Befundaufnahme lässt sich feststellen, ob die Beschwerden in einem ursächlichen Zusammenhang zum Kiefergelenk und damit auch zu seiner Kaumuskulatur stehen.

Die Kaumuskulatur verfügt über außerordentliche Kräfte, lässt sich allerdings auch leicht durch „physischen und psychischen Stress“ negativ beeinflussen. Wir alle wissen nur zu gut, was es bedeutet „die Zähne zusammen zu beißen“ oder „zähneknirschend“ etwas zu tun.

Nun gibt es wesentliche anatomische Verbindungen:
Zum einen über die Knochen des Schädels und die Kiefergelenke abwärts die Wirbelsäule entlang bis hin zum Becken, zum anderen über die Muskulatur und fasziale Strukturen zu Nerven, Gefäßen und Inneren Organen. Dieses „Wunder der Konstruktionen“ ermöglicht beim Gesunden ein perfektes Funktionieren des menschlichen Körpers. Im Falle einer Fehlbelastung ergibt sich jedoch eine Kette von Fehlfunktionen, die sich über den gesamten Körper ausbreiten kann.

Die Physiotherapie behandelt in diesem Fall in erster Linie das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur. Dies in einer relativ hohen Behandlungsfrequenz (1 – 2 x pro Woche).

Die Osteopathie kümmert sich hauptsächlich um die absteigenden Strukturen – die gesamte Wirbelsäule, das Becken, Faszien, Nerven, Gefäße und Innere Organe. Meist genügen 1 bis 3 Behandlungen in einem Abstand von 2 bis 4 Wochen, um das Zusammenspiel der Strukturen wieder herzustellen.

Die Trainingstherapie ermöglicht dem Patienten den erreichten Behandlungserfolg zu stabilisieren. In einer bewusst erarbeiteten aufrechten Haltung wird die Muskulatur an entsprechenden Geräten trainiert. Dies findet anfänglich in der betreuten Kleingruppe statt. Ziel ist das eigenverantwortliche Trainieren des Patienten.

Link: Praxis Dr. Klug & Dr. Thiel

 

Atem-/Entspannungstechniken
Der Atem verbindet uns von Anfang an mit dem Leben. Atmen heißt Lebenskraft und Frische tanken.

Physiologisch gesehen versteht man unter der Atmung die Belüftung der Lunge und den dort stattfindenden Gasaustausch von Sauerstoff gegen Kohlendioxid. Genauer betrachtet ist die Atmung ein komplexes System, in dem jede Veränderung sich auf das körperliche Befinden auswirkt.
Die Atemtherapie ist eine jahrtausend, alte Therapieform, die in vielen alten Kulturen schon praktiziert wurde.

Indikationen

  • Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Pneumonie, Asthma, etc.
  • Vernarbungen des Lungen- oder Thoraxgewebes
  • Veränderungen in der Statik wie Skoliose, M. Bechterew, M. Parkinson, Wirbelsäulenblockierungen, etc.
  • Vegetative Funktionsstörungen

Ziele

  • Schmerzerleichterung z.B. in der Geburtshilfe, nach Operationen, bei chronischen Erkrankungen, etc.
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Entspannung

Techniken

  • Lagerungen zur Atemerleichterung und Sekretlösung
  • Manuelle Techniken am Körper
  • Atemübungen zur Verbesserung der Ein- bzw. Ausatmung, zur Sekretlösung, zur Atemlenkung
  • Körperübungen

Spiraldynamik
Die Spiraldynamik® ist ein anatomisch begründetes Bewegungs- und Therapiekonzept, eine Gebrauchsanweisung für den eigenen Körper; Kunst und Wissenschaft menschlicher Bewegung.

Die Spirale ist der rote Faden des menschlichen Bewegungssystems:

3 D Torsion im Fußskelett, Kreuzbänder im Knie, diagonal gekreuzte Rumpfmuskulatur und links- rechts Verschraubung der Wirbelsäule.

Im Muskelverlauf des Rumpfes verbinden sich die einfachen Spiralen von Armen und Beinen zur Doppelhelix.

Die Schrägsysteme verflechten sich zu einem spiralig federnden System, der Verschraubung des Rumpfes nach links und rechts.

Globale Bewegungsabläufe werden dadurch erst möglich.

Die Spiraldynamik findet ihre Anwendung sowohl im Leistungs- und Breitensport als auch in der Therapie in Prävention und Rehabilitation. Gerade Skoliosen, skoliotische Fehlhaltungen und andere Asymmetrien in Haltung und Bewegung lassen sich mit Hilfe dieses Konzeptes unterstützen.

PNF, Brügger, Mulligan

PNF

Die Methode der Propriozeptiven Neuromuskulären Fascilitation (PNF) wurde 1946 – 1951 von den Krankengymnastinnen Margaret Knott und Dorothy Voss in Zusammenarbeit mit Dr. Herman Kabat in den USA entwickelt.

Ursprünglich beschäftigten sich die Begründer der PNF Methode mit Patienten, deren Muskel - und Nervensystem durch die unterschiedlichsten Krankheiten gestört war.

Es wurden Bewegungsmuster und Bewegungskombinationen analysiert, mit dem Ergebnis, dass die menschliche Motorik immer in komplexen, dreidimensionalen Bewegungen abläuft.

Das Behandlungskonzept der PNF Methode sieht daher die sinnvolle Kombination von diesen komplexen, dreidimensionalen Muskelaktionen und spezifischen Behandlungstechniken vor. Die Behandlungstechniken haben stimulierende und kontrollierende Wirkung. Sie sollen zur Bahnung des geübten Bewegungsmusters beitragen.

Heute wird die PNF Methode bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Periphere Nervenschädigungen
  • Erkrankungen des Zentralnervensystemes ( z.B. Multiple Sklerose, Ataxie,…)
  • Nach Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern und Knochen
  • Nach Sportverletzungen
  • Amputationen
  • Bewegungseinschränkungen der Gelenke
  • Muskuläre Dysbalance
  • Nach Wirbelsäulenoperationen
  • Hüft – und Kniegelenkendoprothesen

Die Hauptziele der PNF Methode sind:

  • Koordination physiologischer Bewegungsabläufe
  • Normalisierung der Muskelspannung
  • Muskelkräftigung
  • Muskeldehnung

Brügger

Schmerzen am Bewegungsapparat

Am häufigsten leidet der Mensch an Schmerzen und schmerzhaften Behinderungen des Bewegungsapparates, die oft unübersichtlich auftreten und im Hinblick auf ihre Ursachen irreführend sei können.

Krankheitssymptome werden beurteilt und Hintergründe und Zusammenhänge des Krankheitsgeschehens dabei häufig übersehen.

Seit 1960 arbeitete Dr. Alois Brügger mit seinen Mitarbeitern am eigenen Institut in der Schweiz an der Erforschung der Erkrankungen des Bewegungsapparates und seines Nervensystems.

Ein Beispiel:

Die menschliche Wirbelsäule ermöglicht mit ihren entgegengesetzten Krümmungen und einem Zuggurtungssystem aus Bändern und Muskeln eine axiale Belastung.

Eine krumme Wirbelsäule ist Biegespannungen ausgesetzt,die axiale Belastung geht verloren und Schutzeinrichtungen zur Vermeidung von Überlastungsschäden werden aktiviert.

Das gesamte Bewegungsverhalten wird verändert und oftmals bewegt sich der Mensch über viele Jahre hinweg auf Kosten anderer Strukturen des Körpers.

Nicht selten entwickeln sich daraus chronische Schmerzzustände.

Es gilt nun in der Therapie:

  • mögliche, oftmals lange zurückliegende Ursachen der Bewegungseinschränkung zu finden und zu behandeln
  • eine aufrechte Haltung zu erarbeiten und diese im Alltag zu integrieren
  • den Behandlungserfolg zu stabilisieren mit einem individuellen Training

Mulligan

Die Mulligan Therapie ist eine manualtherapeutische Mobilisationstechnik eines Gelenks, die unter aktiver Bewegung des Gelenkes durchgeführt wird. Es ist eine gelenk schonende Technik zur Verbesserung der Beweglichkeit, bei der absolute Schmerzfreiheit oberste Priorität hat. Der Therapeut führt hierbei eine gehaltene Zusatzbewegung durch, während der Patient das Gelenk aktiv bewegt.
Der Vorteil dieser Methode ist eine sofortige Verbesserung der Beweglichkeit und eine unmittelbare Schmerzlinderung im Gelenk.

Schlingentisch
Sowohl der Name als auch der Anblick des Schlingentisches flößt nicht gerade Vertrauen ein. Doch der Schlingentisch ist ein nützliches Hilfsmittel in der Physiotherapie.

Die Indikationen liegen hauptsächlich in den Bereichen: Orthopädie, Neurologie und Chirurgie.

Orthopädie:

  • Arthrosen
  • HWS-Syndrom
  • Zervikobrachialgie
  • Ischialgie
  • Lumbalgie
  • PHS
  • Gelenkkontrakturen
  • M. Bechterew
  • M. Scheuermann
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

Neurologie:

  • periphere Lähmungen
  • Plexusparese
  • spinale und neurale Muskelatrophie
  • Querschnittlähmung
  • Tetraspastik
  • Hemiplegie
  • Ataxie
  • Multiple Sklerose
  • Muskeldystrophie
  • M. Parkinson

Chirurgie:

  • postoperative Zustände bei Knie- Hüft- und Schulter Operationen
  • bettlägerige teilbelastbare Patienten
  • teilbelastbare Wirbelfrakturen

Kontraindikationen:

  • Psychiatrische Erkrankungen (z.B. Klaustrophobie)
  • Ausgedehnte Hautverletzungen oder Verbrennungen
  • Ekzeme
  • Ménière Syndrom
  • Schwere Gleichgewichtsstörungen oder Schwindelanfälle
  • Schwere Herz- Kreislauf- Insuffizienz

Manuelle Lymphdrainage (MLD)
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine ausschließlich mit den Händen des Therapeuten („manuell“) ausgeführte sehr sanfte Behandlungstechnik mit angenehmen vorwiegend kreisenden Griffen.

Sie ist eine der vier Säulen der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE), neben Hautpflege, Kompression (mittels Bandage oder Strumpf) und der Entstauungsgymnastik (mit Kompression).

Bei einer vermehrten Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, welche vom Lymphsystem nicht mehr abtransportiert werden kann, entsteht ein so genanntes Ödem. Dieses macht in vielen Fällen die KPE und damit die Manuelle Lymphdrainage notwendig.

Ursachen für ein Ödem sind beispielsweiße:

  • alle arten von Traumen (Sportverletzungen, Umknicken, Frakturen…)
  • Operationen bei denen Lymphgefäße durchtrennt oder Lymphknoten entfernt wurden (z.B.
  • Krebserkrankungen, Prostata Ca, Mamma Ca...)
  • Morbus Sudeck
  • Sklerodermie
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Venöse Insuffizienz
  • Schwangerschaft
  • Adipositas

Kompression:

Im Anschluss an die Manuelle Lymphdrainage sollte immer die Kompression erfolgen nicht nur um das Ergebnis zu sichern, sonder auch um den Lymphabfluss weiter zu fördern. Die Kompression erfolgt entweder in Form einer vom Therapeuten angelegten Lymphbandage, wofür Ihr Arzt zuvor das Bandagematerial verordnen muss, oder es wird ein Kompressionsstrumpf (z.B. Bein) im Sanitätshaus angepasst welcher täglich getragen wird.

Gymnastik/ Bewegung:

Leider besitzen wir Menschen im Gegensatz zu z.B. Vögeln keine „Lymphherzen“ die die Lymphflüssigkeit befördern. Bei uns Menschen geschieht dies maßgeblich durch die An- und Entspannung der Muskulatur, die sogenannte Muskelpumpe. Wer schon mal längere Strecken im Flugzeug saß, wird bemerkt haben, dass die Beine anschwellen, eben deshalb, weil die Muskelpumpe ausgeschaltet war.
Nun wird klar, dass für eine Erfolgreiche Ödemtherapie eine unter Kompression stattfindende Gymnastik/ Bewegung nahezu unverzichtbar ist!

Hautpflege:

Durch die Schwellung eines Ödems wird immer die Haut in Mitleidenschaft gezogen. Sie wird nicht mehr adäquat mit Nährstoffen versorgt wird trockener und neigt zu Rissen. Eine kleine Wunde (Kratzer) kann in diesem Fall schon verheerend sein, da die Wundheilung im ödematösen Gebiet sehr langwierig ist. Im schlimmsten Fall kommt es zu Erysipelschüben (Wundrosen), Ulcus Cruris (offenes Bein) und ähnliches. Deshalb bei einem Ödem immer darauf achten, dass man die Haut gut pflegt und sich keine unnötigen Verletzungen zuzieht (z.B. beim Fußnägel schneiden oder Abspülen etc.)

Klassische Massage
Die klassische Massage gilt als eine der ältesten Therapieverfahren. Die Kunst „der Berührung“, wie die Massage auch genannt wird, gehört zu den Behandlungsformen, mit denen dem Menschen Kraft und Vitalität zurückgegeben werden sollen.

Anwendungsgebiete:

  • degenerierte Wirbelsäulenerkrankungen
  • Muskuläre Verspannungen
  • Durchblutungsstörungen
  • rheumatische Erkrankungen
  • Narbenbehandlungen
  • Vor – und Nachbehandlung bei Sportlern
  • Stressbedingte Verspannungen
  • zur Vorbeugung und für ein besseres Wohlempfinden

Ziele und Wirkungsweise:

Durch die Anwendung einer Massage wird eine Durchblutungssteigerung erreicht. Ablagerungen in der Muskulatur werden besser abtransportiert. Es kommt zu einer Entspannung und Lockerung der Muskulatur, was zu einer deutlichen Verbesserung des Beschwerdebildes beiträgt.

Bindegewebsmassage:

Das Bindegewebe besitzt eine wichtige Funktion im menschlichen Körper. Es steht im engen Zusammenhang mit inneren Organen, Gefäßen und Nerven, aber zugleich auch mit dem Gewebe der Körperdecke und des Bewegungsapparates. Dadurch kann es auf die Funktionen dieser Strukturen gezielten Einfluss nehmen!

Anwendungsgebiete:

  • Störungen der Funktionen innerer Organe
  • Störungen der Regulation der Muskulatur
  • Schmerzen

Die Bindegewebsmassage bewirkt:

  • Anregung der örtlichen und allgemeinen Durchblutung
  • Schmerzminderung oder vollständige Schmerzfreiheit bei funktionellen Störungen
  • Normalisierung der Organfunktionen in bezug auf ihre jeweilige Aufgabe
  • Ausgleich der Gewebselastizität
  • Verbesserung der Gelenkfunktion bei Störungen mit Bewegungseinschränkung

Vor allem wird die Bindegewebsmassage erfolgreich angewandt bei:

  • Gelenkerkrankungen, Weichteilrheuma, Gelenkbeschwerdenr
  • Narben
  • Trophischen Störungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Kopfschmerzen, Rückenschmerzen
  • Funktionellen Problemen der inneren Organe

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Hausbesuche

Wir Menschen werden immer älter, leider oft verbunden mit Krankheiten, welche die Selbständigkeit deutlich einschränken. Teilweise so stark, dass ein aus dem Haus gehen nicht mehr möglich ist. Zudem werden die Liegezeiten in den Krankenhäusern immer kürzer, so dass Patienten oft in noch sehr eingeschränktem und unselbstständigem Zustand nach Hause entlassen werden.

Trotzdem ist gerade in solch einem Fall die Physiotherapie dringend notwendig. Darum kommen wir gerne zu ihnen nach Hause, um sie bei ihrem weiterem Genesungsweg zu unterstützen. Hierzu ist nur ein entsprechendes Rezept mit Hausbesuch von ihrem Arzt nötig.

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